STÖRFAKTOR#7 mit Nora Sternfeld

https://kunstakademie-karlsruhe.de/livestream

Kunst als kollektive Wissensproduktion 

Eine Veranstaltung der Gleichstellung an der Kunstakademie Karlsruhe mit Kuratorin und Kunstvermittlerin Nora Sternfeld

 
„Was soll das eigentlich heißen, Kunst als kollektive Wissensproduktion?“ Diese Frage stellen die Künstlerin und Pädagogin Anja Steidinger und die Kunstvermittlerin, Kuratorin und Theoretikerin Nora Sternfeld im programmatischen Text ihrer gleichnamigen Publikation und blicken dabei auf ihre gemeinsame kunstpädagogische Praxis an der HFBK Hamburg von 2020 bis 2026 zurück.  Ausgehend von dem Band, der vor wenigen Monaten im Material Verlag der HFBK Hamburg erschien, nimmt Nora Sternfeld diese Frage noch einmal zum Ausgangspunkt ihrer Auseinandersetzung: Dabei begegnen wir künstlerischen, kollektiven und experimentellen Wissenspraktiken von der sowjetischen Avantgarde bis zur documenta fifteen, reflektieren des Verhältnis von Kunst, Wissen und Kollektivität zwischen Repräsentation und Präsenz und fragen auch nach dem „als“ in dieser Gleichung.“

Nora Sternfeld ist Kunstvermittlerin und Kuratorin. Sie ist Professorin für Kunstpädagogik an der HFBK Hamburg. Von 2018 bis 2020 war sie documenta Professorin an der Kunsthochschule Kassel. Von 2012 bis 2018 war sie Professorin für Curating and Mediating Art an der Aalto University in Helsinki. Darüber hinaus ist sie Co-Leiterin des /ecm – Studienprogramm für Ausstellungstheorie und -praxis an der Universität für angewandte Kunst Wien, im Kernteam von schnittpunkt. ausstellungstheorie & praxis, Mitbegründerin und Teil von trafo.K, Büro für Kunst, Vermittlung und kritische Wissensproduktion (Wien), seit 2022 ist sie Teil von INGLAM – Inglourious Art Mediators – eine Band für Lecture Performances (Hamburg) und seit 2011 Teil von freethought, Plattform für Forschung, Bildung und Produktion (London). In diesem Zusammenhang war sie auch eine der künstlerischen Leiter:innen der Bergen Assembly 2016 und  arbeitete von 2020-2022 an „Spectral Infrastructure“ – einem Forschungskontext in Kooperation mit der basis voor actuele kunst (BAK, Utrecht). Sie publiziert zu Kunst, Bildungstheorie, Ausstellungen, Geschichtspolitik und Antirassismus.