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SUMMARY:Lecture Performance: Widersprüche kooperativ aushandeln – kritilab'
	s redaktionelle Praxis als Modell kollektiver Wissensproduktion an Kunstho
	chschulen
DTSTAMP:20261019T170016Z
DTSTART:20261105T120000Z
DESCRIPTION:Lecture Performance von kritilab (Netzwerk aus sechs Hochschule
	n\, u.a.\nMünchen/Nürnberg/Wien/Basel)\n\nkritilab [https://kritilab.adbk-
	muenchen.de] ist eine digitale Plattform für\nLehr- und Lernressourcen an 
	der Schnittstelle Kunst und Bildung\,\ngemeinschaftlich betrieben von sech
	s deutschsprachigen Kunsthochschulen. Die\nPlattform ist selbst eine Form 
	institutionsübergreifender digitaler Kooperation:\nRedaktionsmitglieder au
	s verschiedenen hochschulischen Kontexten entwickeln\ngemeinsam Inhalte\, 
	Kriterien und Reflexionswerkzeuge: dezentral und ohne\nzentralisierte Steu
	erungsstruktur.\n\nUnser Beitrag nimmt die Form einer kollektiven Lecture 
	Performance an: Wir\nspielen ein redaktionelles Review-Meeting nach und öf
	fnen so die gelebte Praxis\nkollektiver Wissensproduktion für die Konferen
	zcommunity – nicht als\nPräsentation fertiger Ergebnisse\, sondern als Sic
	htbarmachen von\nKooperationsprozessen zwischen institutionellen Logiken\,
	 Plattforminfrastruktur\nund kollektiver Selbstorganisation.\n\nAls method
	ischen Rahmen nutzen wir Critical Diversity Indicators (Melissa\nSteyn)\, 
	übertragen auf redaktionelle Praxis. Sie fragen: Wer bestimmt\, welches\nW
	issen Geltung hat? Wie wird Sprach- und Definitionsmacht im Kollektiv\naus
	gehandelt? Wie lassen sich widersprüchliche Zugangsbedarfe produktiv mache
	n\nstatt durch Konsensfiktion aufzulösen?\n\nDamit adressiert die Performa
	nce die Fragen des Symposiums: Wie werden\nkooperative Praktiken in hybrid
	en Arbeitsumgebungen erlernt\, und welche bleiben\nunsichtbar? Welche Stru
	kturen fördern oder verhindern echte Zusammenarbeit? Wie\nlassen sich Wiss
	en\, Verantwortung und Entscheidungen teilen\, ohne Differenz\neinzuebnen 
	oder Zuständigkeiten zu zentralisieren? Und wie kann digitale\nInfrastrukt
	ur Teilhabe ermöglichen statt Zugang zu reproduzieren?\n\nDas performative
	 Format macht sichtbar\, was schriftliche Dokumentation verdeckt:\nReibung
	\, Dissens und Care-Arbeit hinter kollaborativer Praxis. Scheitern und\nUn
	abgeschlossenheit werden so zu produktiven Momenten kollektiven Lernens.\n
	\nBild: Kritilab\n\nNargol Gharahshir ist Absolventin der Universität für 
	angewandte Kunst Wien im\nBereich Kunstpädagogik. Sie arbeitet als Kunstle
	hrerin an einer Schule\, als\nfreie Kunstvermittlerin und als ehrenamtlich
	e Menschenrechtsbildnerin. Darüber\nhinaus nahm sie am Programm Art Educat
	ors in Residence der documenta fifteen\nteil und ist seit 2024 Teil des Re
	daktionsteams von kritilab.\n\nMiki studiert Kunstpädagogik an der Akademi
	e der Bildenden Künste Nürnberg.\nMikis Praxis gründet sich auf kollektive
	r künstlerischer Forschung\, die\ninstitutionelle und räumliche Machtstruk
	turen untersucht\, von der Kritik\nstruktureller Gewalt im Hochschulbereic
	h (Orte zum Weinen) bis hin zu utopischen\nInterventionen zur Rückgewinnun
	g städtischen Raums (FAGWASA). Miki ist seit 2024\nMitglied des Redaktions
	teams von kritilab.\n\nHannah Sperandio studiert derzeit Kunstpädagogik un
	d Sport an der Akademie der\nBildenden Künste München sowie an der Ludwig-
	Maximilians-Universität München.\nSeit den Anfängen ist Hannah ein aktiver
	 Teil des kritilab-Redaktionsteams. Sie\nist in die redaktionelle Arbeit e
	ingebunden\, war an der konzeptionellen\nEntwicklung der digitalen Plattfo
	rm sowie ihres grafischen Erscheinungsbildes\nbeteiligt und beschäftigt si
	ch mit Fragen zu Macht in der Gestaltung städtischen\nRaums sowie mit Feed
	backkulturen.\n\nProf. Dr. Eva Weinmayr arbeitet als Gastprofessorin für C
	ritical Access an der\nHochschule für Gestaltung und Kunst Basel (FHNW). I
	hre künstlerische Forschung\nfokussiert auf Mikropolitiken des Publizieren
	s sowie dekoloniale\ntrans*feministische Diskurse\, Pädagogiken und Prakti
	ken. 2022 initiierte sie\ngemeinsam mit Studierenden kritilab. Zu ihren ak
	tuellen kollaborativen Projekten\nzählen Ecologies of Dissemination (2025\
	, mit F. Snelting) und Teaching the\nRadical Catalogue—a Syllabus (2021\, 
	2026 mit L. Kolb).\n
URL:https://events.karlsruhe-social.de/event/lecture-performance-widerspruc
	he-kooperativ-aushandeln-kritilabs-redaktionelle-praxis-als-modell-kollekt
	iver-wissensproduktion-an-kunsthochschulen
GEO:49.013;8.38736
LOCATION:Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe - 67\, Reinhold
	-Frank-Straße\, Innenstadt-West Westlicher Teil\, Innenstadt-West\, Karlsr
	uhe\, Baden-Württemberg\, 76133\, Deutschland
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CATEGORIES:Art,Fedika,KeepKarlsruheBoring,Lecture,performance,Technology
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Lecture Performance von kritilab (Netzwerk 
	aus sechs Hochschulen, u.a. München/Nürnberg/Wien/Basel)</p><p><a target="
	_blank" href="https://kritilab.adbk-muenchen.de">kritilab</a> ist eine dig
	itale Plattform für Lehr- und Lernressourcen an der Schnittstelle Kunst un
	d Bildung, gemeinschaftlich betrieben von sechs deutschsprachigen Kunsthoc
	hschulen. Die Plattform ist selbst eine Form institutionsübergreifender di
	gitaler Kooperation: Redaktionsmitglieder aus verschiedenen hochschulische
	n Kontexten entwickeln gemeinsam Inhalte, Kriterien und Reflexionswerkzeug
	e: dezentral und ohne zentralisierte Steuerungsstruktur.</p><p>Unser Beitr
	ag nimmt die Form einer kollektiven Lecture Performance an: Wir spielen ei
	n redaktionelles Review-Meeting nach und öffnen so die gelebte Praxis koll
	ektiver Wissensproduktion für die Konferenzcommunity – nicht als Präsentat
	ion fertiger Ergebnisse, sondern als Sichtbarmachen von Kooperationsprozes
	sen zwischen institutionellen Logiken, Plattforminfrastruktur und kollekti
	ver Selbstorganisation.</p><p>Als methodischen Rahmen nutzen wir <em>Criti
	cal Diversity Indicators</em> (Melissa Steyn), übertragen auf redaktionell
	e Praxis. Sie fragen: Wer bestimmt, welches Wissen Geltung hat? Wie wird S
	prach- und Definitionsmacht im Kollektiv ausgehandelt? Wie lassen sich wid
	ersprüchliche Zugangsbedarfe produktiv machen statt durch Konsensfiktion a
	ufzulösen?</p><p>Damit adressiert die Performance die Fragen des Symposium
	s: Wie werden kooperative Praktiken in hybriden Arbeitsumgebungen erlernt,
	 und welche bleiben unsichtbar? Welche Strukturen fördern oder verhindern 
	echte Zusammenarbeit? Wie lassen sich Wissen, Verantwortung und Entscheidu
	ngen teilen, ohne Differenz einzuebnen oder Zuständigkeiten zu zentralisie
	ren? Und wie kann digitale Infrastruktur Teilhabe ermöglichen statt Zugang
	 zu reproduzieren?</p><p>Das performative Format macht sichtbar, was schri
	ftliche Dokumentation verdeckt: Reibung, Dissens und Care-Arbeit hinter ko
	llaborativer Praxis. Scheitern und Unabgeschlossenheit werden so zu produk
	tiven Momenten kollektiven Lernens.</p><p>Bild: Kritilab</p><p><strong>Nar
	gol Gharahshir</strong> ist Absolventin der Universität für angewandte Kun
	st Wien im Bereich Kunstpädagogik. Sie arbeitet als Kunstlehrerin an einer
	 Schule, als freie Kunstvermittlerin und als ehrenamtliche Menschenrechtsb
	ildnerin. Darüber hinaus nahm sie am Programm <em>Art Educators in Residen
	ce</em> der documenta fifteen teil und ist seit 2024 Teil des Redaktionste
	ams von kritilab.</p><p><strong>Miki</strong> studiert Kunstpädagogik an d
	er Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Mikis Praxis gründet sich auf k
	ollektiver künstlerischer Forschung, die institutionelle und räumliche Mac
	htstrukturen untersucht, von der Kritik struktureller Gewalt im Hochschulb
	ereich (<em>Orte zum Weinen</em>) bis hin zu utopischen Interventionen zur
	 Rückgewinnung städtischen Raums (FAGWASA). Miki ist seit 2024 Mitglied de
	s Redaktionsteams von kritilab.</p><p><strong>Hannah Sperandio</strong> st
	udiert derzeit Kunstpädagogik und Sport an der Akademie der Bildenden Küns
	te München sowie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit den A
	nfängen ist Hannah ein aktiver Teil des kritilab-Redaktionsteams. Sie ist 
	in die redaktionelle Arbeit eingebunden, war an der konzeptionellen Entwic
	klung der digitalen Plattform sowie ihres grafischen Erscheinungsbildes be
	teiligt und beschäftigt sich mit Fragen zu Macht in der Gestaltung städtis
	chen Raums sowie mit Feedbackkulturen.</p><p><strong>Prof. Dr. Eva Weinmay
	r</strong> arbeitet als Gastprofessorin für Critical Access an der Hochsch
	ule für Gestaltung und Kunst Basel (FHNW). Ihre künstlerische Forschung fo
	kussiert auf Mikropolitiken des Publizierens sowie dekoloniale trans*femin
	istische Diskurse, Pädagogiken und Praktiken. 2022 initiierte sie gemeinsa
	m mit Studierenden kritilab. Zu ihren aktuellen kollaborativen Projekten z
	ählen <em>Ecologies of Dissemination</em> (2025, mit F. Snelting) und <em>
	Teaching the Radical Catalogue</em>—a Syllabus (2021, 2026 mit L. Kolb).<b
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